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sicher ist sicher, Juni 2004
Der Obmann des Arbeitskreises Dermale Gefährdung hat aufgrund verschiedener Veröffentlichungen zur geplanten TRGS "Gefährdung durch Hautkontakt" Stellung bezogen. Die Situation in der Wirtschaft sieht folgendermaßen aus:
- Es werden zu wenige und oft die falschen Handschuhe zur Verfügung gestellt.
- Es kann in unklaren Situationen nicht ausreichend kontrolliert weren.
- Die Norm EN374 für Chemikalienschutzhandschuhe alleine reicht nicht aus.
In der Arbeitsgruppe haben nun u. a. Handschuhhersteller neue Ansätze für mehr Sicherheit formuliert. Diese finden sich in der obengenannten TRGS wieder. Zwar enthält die TRGS nicht die zwingenden Vorgaben aus der TRGS 220 Sicherheitsdatenblätter in Bezug auf Handschuhempfehlungen. Sie macht aber deutlich, dass man nur bei Nennung von Handschuhfabrikaten dem Anwender ohne weitere Ermittlungsarbeit die geeigneten Schutzhandschuhe vermitteln kann. Es gibt bereits eine Vielzahl von Unternehmen, die auf die Hilfestellung von Handschuhherstellern zurückgreifen und die entsprechenden Informationen im Sicherheitsdatenblatt hinterlegen. Alternativ kann auch das technische Merkblatt genutzt werden.
Mit der TRGS "Gefährdung durch Hautkontakt" sowie den konkretisierenden Branchenregelungen wird die Grundlage für eine gesicherte Vorgehensweise sowohl bei der Gefährdungsermittlung und -beurteilung als auch der Anwendung von Schutzmaßnahmen, zu denen insbesondere die PSA zählt, gelegt.
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