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ARD Ratgeber Bauen & Wohnen, Januar 2003
In der Sendung ARD Ratgeber Bauen & Wohnen vom 25.01.03 wurde auf eine Thematik hingewiesen, die vielen Handwerkern und Heimwerkern nicht bekannt ist:
Der Umgang mit Abbeizern kann tödlich sein.
Drei Viertel aller Abbeizer beinhalten die Chemikalie Dichlormethan. Die größte Gefahr im Umgang mit Produkten, die diese Chemikalie beinhalten, besteht darin, dass Dichlormethan sehr schnell verdunstet, sich hohe Konzentrationen aufbauen und eine Ohnmacht die Folge sein kann. Aufgrund des Sauerstoffmangels besteht Erstickungsgefahr.
Die BG Bau musste in den letzten Jahren bereits mehrere Todesfälle registrieren. Zudem ist Dichlormethan nervenschädigend und steht unter Verdacht, Krebs zu erzeugen. Eine normale Lüftung des Arbeitsplatzes reicht also nicht aus. Ebenso sind einfache Handschuhe oder gar Lederhandschuhe absolut ungeeignet.
Normalerweise dürfen Abbeizer mit Dichlormethan nur an Personen verkauft werden, die auf die besonderen Gefahren und auf die notwendige PSA hingewiesen wurden. Leider sind unter den Fällen, die der BG Bau bekannt sind, auch sehr viele professionelle Handwerker. Nur geschultes Personal darf den Verkauf durchführen.
Ein Umgang mit diesen Abbeizern ist nur möglich mit einer entsprechenden Atemschutzmaske mit eigener Luftversorgung und Chemikalienschutzhandschuhen aus Viton. Die Schutzhandschuhe Vitoject® von KCL bieten ausreichenden Schutz für 2,5 Stunden Tätigkeit. Danach müssen die Handschuhe gewechselt werden.
Bereits heute gibt es Alternativen zu Abbeizern mit Dichlormethan. Diese sind etwas teurer, dafür wird keine Atemschutzmaske mit eigener Luftversorgung sowie nicht die hochwertigen Handschuhe benötigt. Es reichen dann für den Handschutz Nitrilhandschuhe wie die Camatril® von KCL vollkommen aus.
KCL gibt gerne weitere Informationen zu dieser Thematik. Sprechen Sie uns an.
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